Christian Lechner

Mietpreise: Zu wenig leistbarer Wohnraum

Aus aktuellem Anlass interessiere ich mich für Mietpreise von Wohnungen und zwar deswegen, weil ich gerade dabei bin, eine Zwei-Zimmer-Wohnung in Innsbruck zu beziehen. Zum Glück nicht allein, denn sonst würde mich der Mietpreis erschlagen.

Konkrekt handelt es sich um mehr als 700 Euro für 50 m² mit kleinem Garten, inkl. Betriebskosten. Strom ist separat zu bezahlen. Es ist also mit ca. 800 Euro im Monat zu rechnen. Man stelle sich nun vor, was eine Drei-Zimmer-Wohnung mit 80 m² kostet. Man darf nun nicht außer Acht lassen, dass Innsbruck sehr teuer zum Wohnen ist, sogar die teuerste Hauptstadt, was das Wohnen betrifft.

800 bis 900 Euro für eine Drei-Zimmer-Wohnung sind aber die Regel. In der Tiroler Tageszeitung wird vorgerechnet, dass ein Handwerker mit einem Nettoeinkommen von 1.200 Euro und zwei Kindern eine Drei-Zimmer-Wohnung mit ca. 800 Euro im Monat zu bezahlen hat. Da bleibt kein finanzieller Spielraum, da kann schon mal eine defekte Waschmaschine zum Problem werden.

Da die Nachfrage nach Wohnraum aber stetig ansteigt, werden die verfügbaren Wohnungen zu Wucherpreisen vermietet. Immer häufiger dabei werden Delogierungen, da die Mieten in vielen Fällen einfach nicht mehr bezahlt werden können. Es fehlt an leistbarem Wohnraum, das Preis-/Leistungsverhältnis steht in keiner vernünftigen Relation mehr.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass früher viel größere Wohnungen gebaut wurden und sich diese nur wenige leisten können, so kommt es oft vor, dass Eltern mit zwei Kindern in Wohnungen mit weniger als 50 m² Platz finden müssen.

Wünschenswert wäre nun eine rasche Gegenbewegung, doch wer vermietet schon Wohnungen freiwillig zu einem günstigeren Monatssatz, wenn die Nachfrage weiter steigt? Ich bin gespannt, ob es die Politik schafft, hier erfolgreich einzugreifen, oder sollten wir einfach darauf warten, dass die Mietpreise unter Wucher fallen?

Skype nun auch mit Videochat für Galaxy S

Skype hat es nun endlich geschafft die Version 2.1 für Android zu veröffentlichen. Der Videochat ist nun für 17 weitere Smartphones verfügbar, darunter das Samsung Galaxy S (das auch in meinem Besitz ist), das Galaxy S II und das HTC Sensation.

Wer mit Android 2.2 (Froyo) unterwegs ist, kann für die Videotelefonie nur die Hauptkamera auf der Rückseite verwenden, Android 2.3 (Gingerbread) Nutzer können auch die Frontkamera nutzen.

Willkürliche Sperre des PayPal-Accounts?

Immer häufiger stoße ich in letzter Zeit auf Forenbeiträge die sich mit der scheinbar willkürlichen Sperre des PayPal-Accounts beschäftigen. Wie willkürlich die Sperren sind, kann ich nur schwierig beantworten. Fakt ist, dass mein Konto bis jetzt zweimal gesperrt wurde.

Beide Male wurde das Konto wegen einem Zugriff aus dem Ausland gesperrt, das erste Mal bei einem Zugriff aus England, das zweite Mal aus Kenia und nein, es war kein Hacker im Auftrag seiner Majestät oder kenianische Elfenbeinjäger mit einem iPad mitten im Busch, klar?!

Was mich vor ein paar Jahren geritten hat in England mein PayPal-Konto zu checken, weiß ich nicht mehr, auf jeden Fall war eine Sperre wegen “unauthorisierten Zugriffs” die Folge.

Viel besser war jedoch das, was sich PayPal dieses Mal für mich hat einfallen lassen:
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Abenteuer Zivildienst

In 40 Stunden die gleiche Arbeit verrichten als andere in 60 Stunden …
In 6 Monaten mehr Vertrauen bekommen als andere in 15 Jahren nicht …
Verbrannte Fußsohlen …
Weniger Geld als ein Arbeitsloser …
Aktionen hinter dem Rücken der Chefin zum Wohle der Bewohner …
Nach Dienstschluss fallen die Augen zu …
Mädchen für alles …

So sieht’s aus nach sechs Monaten, 2 1/2 liegen noch vor mir.

Ach ja: Mir geht’s gut ;)

Der Barde von Ägypten …

Ramy Essam, so nennt sich der Barde vom Tahrir Platz in Ägpyten, er hat die inoffizielle Hymne der Revolution geschrieben. Sechs Wochen nach dem Sturz von Hosni Mubarak wurde er von der Armee brutal misshandelt und gefoltert.

Er wurde in den Rücken und in die Beine getreten, mit Stöcken, Eisenstangen und Drähten geschlagen und mit Elektoschockpistolen gequält.

Als die Armee den Tahrir Platz stürmte wurde er, wie viele andere auch, festgenommen und ins Nationalmuseum gezerrt, wo sich nun ein Militärstützpunkt befindet.

Dennoch hat er das Vertrauen in die Armee nicht ganz verloren, war es doch sie, die Mubarak letztendlich gestürzt hat.

Die Frage ist nur, ob die Armee wirklich will, dass sich etwas ändert bzw. ihr Geldgeber, die USA. Die Demonstranten harren aber weiter aus und geben sich nicht so einfach zufrieden.

Hymne der Revolution “Leave”: