Christian Lechner

Alexander Solschenizyn: Der Archipel Gulag

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Alexander Solschenizyn, arbeitete seit 1958 zehn Jahre an seinem Manuskript unter strengster Geheimhaltung. Der Archipel Gulag ist auf Deutsch in drei Bänden erhältlich.

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In den letzten Kriegsmonaten des zweiten Weltkrieges wurde Solschenizyn überraschend von der militärischen Spionageabwehr verhaftet und in das Moskauer Gefängnis Lubjanka überstellt, weil er, Leninist, in Briefen an seinen Schwager Kritik an Stalin geübt hatte. Nach Artikel 58 des sowjetischen Strafgesetzbuches zu 8 Jahren Haft verurteilt, verbrachte er diese Zeit in Zwangslagern des Gulag.

Sein Skript handelt vom Jahre 1918 – 1956, dass er unter strengster Geheimhaltung verfasste. Seit 1965 stand er unter ständiger Beobachtung des KGB, nachdem seine geheim gehaltenen Manuskripte zum Roman Der erste Kreis der Hölle und das Theaterstück Republik der Arbeit in dessen Hände gelangt waren.

Im August 1973 entdeckte der KGB das Manuskript zum Archipel Gulag. Dadurch hatte es für Solschenizyn keinen Sinn mehr, das Werk weiterhin geheim zu halten. Ein russischer Emigrantenverlag, der über eine Kopie des Manuskriptes verfügte, wurde von ihm angewiesen, das Buch sofort zu drucken. Anfang Januar 1974 erschien es in Paris und kurz darauf in Übersetzungen in vielen westlichen Ländern.

Ich bin gespannt, was das Buch bereit hält. Auch interessant zu erfahren, welche Zustände in den Gulags herrschten, da ja sonst immer nur von KZs die Rede ist.



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